info@ks-industrial.de +49 (0) 2845 94938 0
Medaillle Race across germany

„Cycle Team Respekt“ hat „Race across Germany“ erfolgreich gemeistert

Voller Stolz dürfen wir verkünden, dass unsere beiden Mitarbeiter Michael Scholz (Bereichsleiter Logistik und Mechanik) und Mike Thieme (Projektleiter Logistik) vom Cycle Team Respekt das diesjährige „Race across Germany“ nach knapp 31 Stunden erfolgreich gemeistert haben.

Das Rennen startete in Aachen und endete in Görlitz. Unsere Jungs sind dabei abwechselnd, aber ununterbrochen insgesamt 802 km weit gefahren. Solch eine Leistung erfordert eine sehr gute Vorbereitung mit viel Training und einer großen Portion an Disziplin. All das brachten sie mit und ihre Hartnäckigkeit wurde belohnt mit einer Einfahrt ins Ziel.

Lesen Sie hier den ausführlichen Bericht, wie Michael Scholz das „Race across Germany“ erlebt hat und welche Rennen als nächstes für das „Cycle Team Respekt“ anstehen:

„Race across Germany, das heißt 780 km mit 7800 Höhenmeter Non-Stop.

Gemeinsam mit unserem Team machten wir uns auf den Weg zum Startpunkt nach Aachen. Das Briefing und die Übergabe der Startunterlagen erfolgten bei einem gemütlichen Abendessen. Hier lernte man den ein oder anderen Mitstreiter kennen und tauschte sich ein wenig aus.

Früh ging es dann zurück ins Hotel und ins Bett, denn der Start erfolgte bereits um 08:30 Uhr. Vorher musste das Begleitfahrzeug fertig gemacht werden. Und Zeit für ein kleines Frühstück gemeinsam mit der Crew und den Kempener Werbejungs musste ja auch noch sein. Letztere haben uns mit einem Safetycar überrascht und uns ganz schön zum Staunen gebracht, so waren wir am Start auf jeden Fall ein Hingucker.

Pünktlich starteten wir, bei recht gutem Wetter, am Rathausplatz von Aachen auf die 780 km lange Strecke. Wir haben uns viele Strategien überlegt und doch dann alles eher spontan entschieden. Es war einfach nicht planbar und viele Ereignisse machten es immer wieder erforderlich, sich umzuentscheiden. Als erstes ging es während der Rushhour durch Aachen Richtung Bonn. Das machte nicht wirklich Spaß und wir waren froh, als wir ruhigere Straßen hinter Bonn befahren konnten. Wir erfuhren schnell, wer mit welchen Herausforderungen auf der Strecke zu kämpfen haben wird. Ich bekam die Berge zu spüren, die Ausläufer der Eifel waren allgegenwärtig. Mike war da eher der Regenspezialist. Immer wenn ein Wechsel anstand, fing es an zu regnen. Irgendwann war es uns egal und wir kämpften uns Kilometer um Kilometer durch das Siegerland, den Westerwald, die Kassler Berge bis hin nach Bad Hersfeld, hier befand sich der erste Meldepunkt.

Nach einem kurzen Stopp und einer Tasse Kaffee ging es dann weiter Richtung Wilsdruff. Mittlerweile war es dunkel und der Regen hörte nur zeitweise auf, ebenso die Berge. Zu kämpfen hatten wir nun mit schlechter Sicht und teils rücksichtslosen Autofahrern. Unser Team unterstützte uns jedoch in jeder Hinsicht. Fabian Scholz (Fahrer Begleitfahrzeug/Mechaniker) hatte im Begleitfahrzeug zu jeder Zeit die Lage im Blick, Carina Wolters (Navigation/Social Media) navigierte uns perfekt durch die Nacht und Sandra Scholz-Keirath (Catering/Erste Hilfe) sorgte stets mit guter Nahrung für unser Wohl. Ob auf dem Rad oder während der Pausen im Auto, wir fühlten uns immer super betreut.

Vorbei an Eisenach, Sommerda, Naumburg und Meuselwitz erreichten wir bei Tageslicht Wilsdruff, den zweiten und letzten Meldepunkt vor dem Ziel. Hier mussten wir uns gegenseitig motivieren. Die Nacht hatte Spuren hinterlassen. Die Beine wurden schwer und die Konzentration lies nach, aber das Ziel hatten wir weiterhin im Blick. So ging es nach einem kurzen Stopp beim ortsansässigen Supermarkt wieder auf das Rennrad und weiter nach Görlitz.

Wir ließen Dresden, Radeberg und Bischhofswerda hinter uns. Jeder Kilometer wurde quälender, aber wir wussten, was wir bereits geleistet hatten und unser hervorragendes Team motivierte uns Meter um Meter. 15 km vor dem Ziel stiegen wir dann beide aufs Rad, denn die Zieleinfahrt an der „Blauen Lagune“ in der Nähe von Görlitz gehörte uns beiden. Unser Team ließ uns nun allein den letzten Berg erklimmen und fuhr schon einmal vor, um uns im Ziel mit tosendem Applaus zu empfangen.

Nach 31 Stunden und 2 Minuten hatten wir die Tour von Aachen nach Görlitz gemeistert. Wegen einiger Umleitungen wurden aus 780km am Ende 802km. Aber ehrlich, der Weg ist das Ziel!

Wir sind allen, die uns unterstützt haben, sehr dankbar und natürlich auch unserem Arbeitgeber und Sponsor Kurt Schuhmacher Industriemontagen.

Am 16.04.2022 starten wir beim Velofondo, „24h Lausitzring“, bevor es dann am 23.07.2022 zu unserem eigentlichen Ziel aus dem Jahr 2021 geht, dem „Rad am Ring“ in der Eifel: 24 Stunden Nordschleife und 26 km mit 560 Hm pro Runde. Alle sind eingeladen, uns auf dem Lausitz-Ring in Brandenburg oder in der „grünen Hölle“, der Rennstrecke am Nürburgring, zu besuchen und zu unterstützen.“

Email:
info@ks-industrial.de
Tel:
+49 (0) 2845 94938 0